Vorschlag: Steuern überarbeiten, so das man auch Gewinn machen kann

  • Hallo, das aktuelle Steuersystem im BBS hat in meinen Augen keinen Sinn und hat mit Realismus nichts zu tun. Aktuell ist es so, das die Einnahmen auch gleich die Ausgaben sein müssen, sonst kommt es am Ende des Monats zur einer Steuernachzahlung. In der Realität ist das aber nicht, weil auf Dauer würden durch dieses Aktuelle Steuersystem wie im BBS viele Firmen Pleite gehen und die Firmen in der Realität machen Ja auch Gewinn.


    Deshalb die Überarbeitung des Steuersystem im BBS, so das man auch Gewinne erzielen kann und nicht seine Einnahmen komplett wieder Ausgeben muss.


    Wie findet Ihr das? Ich freue mich auf eure Antworten!

    Mit freundlichem Gruß Michael B. Betriebs-Inhaber Boehme-Busreisen

    Wir suchen dich für unseren Busbetrieb "Boehme-Busreisen". Wenn du Interesse hast, so schaue doch Mal im BBS nach.

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  • Nicht wenn man scheiße fährt :S

    Dann muss man was ändern oder nicht? ;).



    Richtig. Soweit ich weiß sollte man einfach auf ein Gleichgewicht zwischen ein- und Ausgaben haben. Wenn man zuviel reinkommt, als zuwenig Ausgaben, heisst es Nachzahlung.

  • Es kann ruhig "zuviel" reinkommen, allerdings durch abgeschlossene Fahrten, nicht durch Spenden!


    Es ist immer wieder dieser Punkt, den viele nicht beachten:

    Von den Einnahmen durch Fahrten wird ein Teil in die Rücklage gelegt, wovon am Ende die Steuern bezahlt werden. Von allen anderen Einnahmen (Spenden, Busverkäufe) geht nichts in die Rücklage. Wenn also ein Großteil der Einnahmen aus Spenden kommt, wird die Rücklage nicht ausreichen, um die Steuern zu bezahlen. Dann kommt es eben zur Nachzahlung.

  • Es kann ruhig "zuviel" reinkommen, allerdings durch abgeschlossene Fahrten, nicht durch Spenden!


    Es ist immer wieder dieser Punkt, den viele nicht beachten:

    Von den Einnahmen durch Fahrten wird ein Teil in die Rücklage gelegt, wovon am Ende die Steuern bezahlt werden. Von allen anderen Einnahmen (Spenden, Busverkäufe) geht nichts in die Rücklage. Wenn also ein Großteil der Einnahmen aus Spenden kommt, wird die Rücklage nicht ausreichen, um die Steuern zu bezahlen. Dann kommt es eben zur Nachzahlung.

    Also bei unserem Betrieb, war dies bisher so, das wir immer jeden Monat eine Steuernachzahlung hatten. Und dadurch sind wird dann auch ins Minus gerutscht. Konnte aber bisher immer wieder durch Kredite das Minus wieder geradebiegen.

    Mit freundlichem Gruß Michael B. Betriebs-Inhaber Boehme-Busreisen

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  • Nachzahlung bedeutet, die Rücklage reicht nicht aus. Wieviel % der Einnahmen von Fahrten legt ihr denn zurück?

    Entweder das, oder Ihr habt Umsätze, welche sich nicht auf die Rücklagen auswirken (z.B. Bareinzahlungen, Leitstellen, Busverkäufe, etc.), jedoch steuerlich Beachtung finden.

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  • Wieviel % der Einnahmen von Fahrten legt ihr denn zurück?

    Schon seit längerem haben wir es so, das 50% der Einnahmen aus Fahrten, auf die Rücklagen zurückgelegt werden.

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  • Schon seit längerem haben wir es so, das 50% der Einnahmen aus Fahrten, auf die Rücklagen zurückgelegt werden.

    Das ist schon mal gut.


    Dann befürchte ich, dass eure Einnahmen aus Spenden und/oder Leitstellenfahrten deutlich höher sind, als die Einnahmen aus "normalen" BBS-Fahrten eurer Fahrer bzw. im Verhältnis zu hoch sind. Denn von diesen Einnahmen fließt nichts in die Rücklage, sie werden aber natürlich voll mitversteuert.


    Zudem hast du von Krediten gesprochen. Die stellen natürlich eine zusätzliche Belastung dar.


    Weitere Stellschrauben sind:

    - Größe des Fuhrparks (Anschaffungs- und Wartungskosten)

    - Kartenlizenzen

    - Lohnabgabe

    - Versicherungen


    Das alles ist im Verhältnis zur Größe des Betriebes (Anzahl der Fahrer) und der Aktivität zu sehen.


    Beispiel:

    Ein Betrieb mit 10 Fahrern, wo jeder 5 Touren im Monat fährt, sollte sich nicht unbedingt einen großen Fuhrpark leisten und die beliebtesten (= teuersten) Karten haben. Wie das bei euch ist, kann ich natürlich nicht beurteilen. Viele machen das aber falsch bzw. denken nicht drüber nach.


    Die Einnahmen aus Fahrten sind in diesem Beispiel nicht besonders hoch:

    Bei - sagen wir mal - durchschnittlich 2.000€ (das ist schon hochgegriffen!) pro Fahrt sind das 100.000€. Bei einer Lohnabgabe von 40% bekommt der Betrieb davon 40.000€. Davon wiederum geht 50% in die Rücklage, also 20.000€.


    Von den übrigen 20.000€ müssen Busse repariert, gewartet und getankt werden, Kartenlizenzen und Versicherung bezahlt werden (Eine Kartenlizenz für ALU, BRT, Ruhrgebiet oder HafenCity kostet aber schnell mal über 20.000€!). Falls der Betrieb einen Bus kauft muss der auch davon bezahlt werden. Und zuletzt müssen auch Kreditzinsen davon bezahlt werden bzw. Kredite getilgt werden. Da bleibt im Prinzip nichts (oder noch weniger als nichts!) übrig. Vielleicht vermittelt dieses Beispiel ein Gefühl dafür, wie man monatlich kalkulieren muss.


    Das wäre alles noch nicht so dramatisch, weil sich in diesem Beispiel die Einnahmen und Ausgaben noch annähernd die Waage halten. Kommt jetzt aber eine Spende dazu oder die Einnahmen einer erfolgreichen Leitstellenfahrt, wachsen die Einnahmen deutlich an, und damit der zu zahlende Steuerbetrag. Die Rücklage wächst aber nicht, denn von diesen Einnahmen fließt nichts in die Rücklage. So wird die Rücklage nicht ausreichen und es kommt zur Nachzahlung.

  • Am Anfang war das so, das unser Betrieb unter Privaten Betrieben gelistet war und wir auch nicht sonderlich bekannt waren und die Anzahl der Fahrer fuchs nur sehr Langsam. Am Anfang, also bei der Gründung des Betriebes, hatten wir die Rücklagen auf 10% stehen, weil wir davon keine Ahnung hatten. Und am Anfang wurde auch sehr viel Geld Gespendet, damit wir davon ein paar Busse und Karten kaufen konnten.


    Diese Auflistung, fast alles zusammen:


    Spenden:

    Ca: 150.000€


    Busse:

    HH E-Bus 2019

    MAN A37 Bremen

    HH Solo 1996 HHA

    Iveco Crossway LE

    MAN A21 NL263

    MAN NG272 GN92


    Karten:

    Ahlheim Laurenzbach Updatet

    Freyfurt Modded

    Julingen

    Lemmental


    Fahrer: 3


    Kontostand Dezember: 74.561€

    Umsatz Dezember 2020: 265.147€

    Ausgaben Dezember 2020: 195.852€


    Steuererklärung Dezember 2020:

    Davon 50%: 97.926€

    Zu versteuernder Umsatz: 167.221€


    So ich hoffe, das ich das gut Beschrieben habe.

    Mit freundlichem Gruß Michael B. Betriebs-Inhaber Boehme-Busreisen

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  • Deshalb sagte ich sollte man alles im Gleichgewicht halten solltet. Zuviel Einnahmen führt zur Nachzahlung.

  • Bei 3 Fahrern werden die Einnahmen aus Fahrten nicht so hoch sein (hängt natürlich von der Aktivität ab). Dagegen steht dann eine Spende von 150.000€. Damit habt ihr zwar (vorrangig durch die Spende) hohe Einnahmen, aber wenig zurückgelegt für die Steuer. Das kann so auf die Dauer nicht funktionieren, egal wie das Steuersystem aussieht. Und eventuelle Kredite verschlimmern das dann nur noch.

  • Bei 3 Fahrern werden die Einnahmen aus Fahrten nicht so hoch sein (hängt natürlich von der Aktivität ab). Dagegen steht dann eine Spende von 150.000€. Damit habt ihr zwar (vorrangig durch die Spende) hohe Einnahmen, aber wenig zurückgelegt für die Steuer. Das kann so auf die Dauer nicht funktionieren, egal wie das Steuersystem aussieht. Und eventuelle Kredite verschlimmern das dann nur noch.

    Kredite haben wir erst später Aufgenommen. Wann wir unsere Kredite Aufgenommen hatten, weiß ich aber nicht mehr. Aber seit dem wir die Kredite hatten, ist das ein ständiger Kreislauf. Es lieft sogar soweit, das die Steuern und Kredite von neuen Krediten beglichen wurden, also hatten wir auf lange Zeit keine Einnahmen, weil die Einnahmen durch den Kredit ausgeglichen wurden und es häufig zu einer Nachzahlung kam, wegen des Kredites.

    Mit freundlichem Gruß Michael B. Betriebs-Inhaber Boehme-Busreisen

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  • Kredite haben wir erst später Aufgenommen. Wann wir unsere Kredite Aufgenommen hatten, weiß ich aber nicht mehr. Aber seit dem wir die Kredite hatten, ist das ein ständiger Kreislauf. Es lieft sogar soweit, das die Steuern und Kredite von neuen Krediten beglichen wurden, also hatten wir auf lange Zeit keine Einnahmen, weil die Einnahmen durch den Kredit ausgeglichen wurden und es häufig zu einer Nachzahlung kam, wegen des Kredites.

    Dann bei allem Respekt: Selbst Schuld. Ich habe Dir bereits bei Betriebsgründung den Rat gegeben, mehr Eigenkapital einzuschiessen und keine Kredite aufzunehmen. Weder normal noch für den Fuhrpark. Kredit bedeutet immer, dass man einen Mindestumsatz täglich haben muss. Ich habe bei mir als Beispiel etwa 550k€ insgesamt an Eigenkapital in die Pirate Lines reingesteckt und somit etwas an Puffer.


    Die Steuern, die Du zahlst, berechnen sich im Endeffekt ganz einfach, selbst der Steuersatz kann abgelesen werden. Spenden machen meines Erachtens am meisten Sinn, wenn entweder die 50% Steuern erreicht werden (und Spenden den Steuersatz somit nicht mehr anheben können) oder die Firma Verlust gemacht hat und noch Geld eingeschossen werden kann, damit die Steuernachzahlung nicht mehr "0" ergibt (sondern äußerst knapp im Plus ist).


    Es gibt natürlich Fallen, auf die junge Unternehmen ab und an hereinfallen. Wenn Ihr zum Beispiel 10 Busse kauft (die Art der Zahlung ist dabei irrelevant) für sagen wir 25k/Bus und diese 10 Busse nach kurzer Zeit wieder verkauft, entsteht auf dem Konto zwar kein merklicher Verlust, allerdings berechnet die Steuer 10*25k = 250k Einnahmen und 250k Ausgaben, bedeutet 125k Steuerlast (da die Ausgaben nur zu 50% angesetzt werden können). Aber auch das sage ich Euch ja nicht das erste Mal (ich denke, ich schreibe es hier lediglich das erste Mal).


    VG

    Betjal

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  • Dann bei allem Respekt: Selbst Schuld. Ich habe Dir bereits bei Betriebsgründung den Rat gegeben, mehr Eigenkapital einzuschiessen und keine Kredite aufzunehmen. Weder normal noch für den Fuhrpark. Kredit bedeutet immer, dass man einen Mindestumsatz täglich haben muss. Ich habe bei mir als Beispiel etwa 550k€ insgesamt an Eigenkapital in die Pirate Lines reingesteckt und somit etwas an Puffer.


    VG

    Betjal

    Das ist Toll, das du 550K€ bei deinem Betrieb Investiert hast, aber wir hatten nicht so viel Geld und haben damit gearbeitet, was für uns an Geld zur Verfügung stand. Und wenn man Kredite einmal Aufnimmt, dann wird man diese auch nicht so schnell wieder los, solange man diese nicht begleichen kann, was ja bei unserem Betrieb zutrifft. Dennoch haben wir es bisher immer geschafft, den Betrieb über Wasser zu halten und nicht als Insolvenz anzumelden.


    >>> Mittlerweile weicht das ganze hier vom eigentlichem Thema ab. <<<


    Wie bereits geschrieben, sollte das Steuersystem im BBS überarbeitet werden, weil warum sollte ein Betrieb 2 Mal im Monat Steuern bezahlen? Macht für mich gar keinen Sinn und ist auch Betrug und mit Realismus hat dies dann auch nichts mehr zu tun.

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  • Das ist Toll, das du 550K€ bei deinem Betrieb Investiert hast, aber wir hatten nicht so viel Geld und haben damit gearbeitet, was für uns an Geld zur Verfügung stand. Und wenn man Kredite einmal Aufnimmt, dann wird man diese auch nicht so schnell wieder los, solange man diese nicht begleichen kann, was ja bei unserem Betrieb zutrifft. Dennoch haben wir es bisher immer geschafft, den Betrieb über Wasser zu halten und nicht als Insolvenz anzumelden.


    >>> Mittlerweile weicht das ganze hier vom eigentlichem Thema ab. <<<


    Beides korrekt. Ich verstehe nun nicht ganz Deinen Punkt. Du schriebst, dass es Dir nicht möglich sei Gewinn zu machen, ich schrieb Tips, wie man Ausgaben vermeidet und den Gewinn steigert. Inwiefern war das nun am Thema vorbei? Das Thema sind doch Steuern und Abgaben im Verhältnis zum Umsatz (und somit auch zur Einspeisung von Geld).


    Wie bereits geschrieben, sollte das Steuersystem im BBS überarbeitet werden, weil warum sollte ein Betrieb 2 Mal im Monat Steuern bezahlen? Macht für mich gar keinen Sinn und ist auch Betrug und mit Realismus hat dies dann auch nichts mehr zu tun.


    Im Endeffekt zahlst Du in OMSI dreifach Steuern. Ein Fahrer fährt den Betrag X ein. Davon gehen erstmal 20% Steuern runter. Diese überweist Du an (D)ein Unternehmen zu weiteren 16% Steuern. Und zu guter Letzt kommt noch die Steuer am Monatsende von bis zu 50%. Summa summarum zwischen 36% und 86% Steuern.


    Ich empfehle ferner nochmal das StGB durchzulesen was den Betrugsvorwurf angeht. Allerdings das wäre dann wirklich zu off-topic. :)


    Und ich schrieb es schon andernorts mehrfach (zuletzt hier), dass man froh sein solle, dass es hier nicht realistisch zugeht. Ansonsten wären wir bei Ausschüttungen von 2,50-3€/Belegtkilometer, 250k-300k/Bus (Solaris 75%, Hybrid 175%, Elektro 200%) und die Gehälter kämen auch noch mit dazu. Ich habe vor einigen Monaten ebenso angestossen, dass es unrealistisch sei. Die Antwort war

    Was jedoch keinesfalls vergessen werden darf: Der BBS soll auf keinen Fall die Realität abbilden.

    Somit hat sich eine Realismus-Debatte wohl erübrigt.


    VG

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